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Fan Report
2014.04.07
 
Haarzopf gewinnt 100-Minuten-Spiel auf "Mondlandschaft"
 
Nach vier sieglosen Spielen am Stück stand der SuS Haarzopf bei Kellerkind TGD Essen-West, die ihrerseits seit drei Spielen auf einen Dreier warteten, ebenso wie der Gegner unter Druck. Die Partie lieferte dann auch reichlich Gesprächsstoff, inklusiver einer ewig langen Nachspielzeit, welche der Gast zum wichtigen Sieg nutzen konnte.

Es ging um viel an der Haedenkampstraße. Die TGD wollte sich nach zuletzt eher mauen Auftritten mit nur einem Zähler aus drei Spielen rehabilitieren. Davon war zu Beginn jedoch wenig zu spüren. Der SuS Haarzopf, mit zwei Punkten aus den letzten vier Spielen, wollte nach zwei torlosen Begegnungen wieder netzen und drückte anfangs auf das Gaspedal. Bis zur 18. Minute dauerte es, bis die fällige Führung fiel. Marcel Kobiela konnte von der linken Seite nahezu unbedrängt flanken, seine scharfe Hereingabe drückte dann Tim Leding aus fünf Metern über die Linie. Nun wurde die Partie hektisch, zuweilen ruppig. Bei einem Presschlag verletzte sich zunächst Agron Ahmetxhekaj schwer am Knie, Trainer David Zundler geht von einer Innenbandverletzung und langer Pause aus. Kurz darauf musste dann auch die Turngemeinde Essen-West verletzungsbedingt wechseln. Bei einer Glanzparade prallte Matthias Freutel beim Abrollen auf den Arm, der Schlussmann dürfte sich die Schulter ausgekugelt haben. Es kam Stefan Weyers, eigentlich der Schnapper der zweiten Mannschaft (mit der er vormittags bereits im Einsatz war und eigentlich als Zuschauer agieren wollte). Nach zehnminütiger Pause war dann jeglicher Spielfluss dahin, der schwer bespielbare Hartplatz tat sein übriges. Stockfehler, Unterbrechungen und Fehlpässe prägten die Partie bis zur Pause. Dennoch besorgte Ayoub El Farissi nach abgefälschtem Freistoß von Sokol Kolmaka zwischenzeitlich den Ausgleich (32.).

Aufgrund des Torhüterwechsels auf der anderen Seite änderte die Zundler-Elf seine Standardtaktik, Weyers ist nämlich eher ein kleingewachsener Tormann und hatte obendrein schon ein Spiel in den Knochen. Doch zunächst bekamen die Hausherren das Spiel irgendwie unter Kontrolle und auch der Gast half dabei mit. KKurios war dann die Führung der TGD. Kobiela sackte plötzlich zusammen und schrie vor Schmerz, die Haarzopfer Hintermannschaft hörte auf zu spielen. Diese hatten die Rechnung jedoch ohne den Schiri und Sokol Kolmaka gemacht. Letzterer zog durch und blieb alleine vor Robin Oberscheidt eiskalt (54.). Der Grund für Kobielas zu Boden gehen soll eine vorangegangene Tätlichkeit gewesen sein, die Pfeife blieb jedoch stumm. Drei Zeigerumdrehungen später pennte die SuS-Defensive erneut. Oberscheidt und Simon Geiger agierten frei nach dem Motto "nimm du ihn, ich hab ihn sicher", Nutznießer war erneut Kolmaka (57.). 3:1, die wichtigen Zähler schienen zum Greifen nah, doch den Gastgebern ging mit fortwährender Spielzeit immer mehr die Puste aus und Zundlers Standardtaktik brachte ihren Ertrag. Der Anschluss fiel jedoch aus dem Spiel heraus. Wieder ging es flott über links, in der Mitte wurde diesmal Benjamin Christ sträflich alleine gelassen, sodass er locker einköpfen konnte (61.). Der schnelle Anschluss sorgte beim Gastgeber für wackelige Beine, Haarzopf wollte dies ausnutzen. Marc Enger, der mit körperlichen Beschwerden in die Partie ging und von der
Turngemeinde gut aus dem Spiel genommen wurde, sollte noch seinen Teil zum Sieg beitragen, auch wenn er (ausnahmsweise) nicht zu den Torschützen gehörte. Denn nur vier Minuten nach dem Anschluss drückte Özgür Korkmaz eine Enger-Ecke in die Maschen (65.). Die Partie war wieder offen, blieb jedoch zerfahren. Standards auf das TGD-Tor sorgten andauernd für Gefahr. So auch in der "gefühlt zehnminütigen" (Taskin, TGD) Nachspielzeit. Eckball Enger, wieder stieg Korkmaz am höchsten und traf doch noch zum umjubelten Sieg (90+.)

100 statt 90 Minuten
Haarzopf startete gut und belohnte sich durch das 1:0. Die TGD hielt mit ihren bevorzugten Stilmitteln Kampf und Leidenschaft dagegen und konnte die Partie irgendwie verdient, wenn auch unter kuriosen Umständen, ausgleichen und dann sogar in ein 3:1 drehen. Dies hatte jedoch nicht lange Bestand und in der Nachspielzeit erfolgte dann auch noch der endgültige K.O. Schon im ersten Durchgang hatte es wegen der langen Verletzungsunterbrechungen schon einen ordentlich Zeitaufschlag gegeben, aufgrund der zahlreichen Unterbrechungen gab es diese auch am Spielende. Zum Nachteil der Turngemeinde, zum Jubel der Haarzopfer.



 
Marvin Renner
 
 
 

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