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WAZ Essen
2012.04.18
 
Sportler: „Kein Umzug in Krupp-Park“
 
Die angestrebte Neuordnung der Sportstätten in Altendorf und die damit verbundenen Pläne der Stadt, eine Sportanlage im Krupp-Park zu etablieren, sind nun auch bei den betroffenen Sportlern auf Kritik gestoßen.

Wie berichtet, will die Wirtschaftsförderung den geplanten Kunstrasenplatz an der Bockmühle kippen, um das Areal für eine mögliche Erweiterung des Pharma-Großhändlers Noweda frei zu halten. Als Ausgleich soll im Bereich zwischen Altendorfer und Frohnhauser Straße eine Bezirkssportanlage entstehen, die künftig gleich mehreren Vereinen aus dem Quartier als sportliche Heimstatt dienen soll. Eine solche Großanlage würde die Sportplätze an der Serlostraße (derzeit Tura 1886), an der Heinrich-Strunk-Str./Bockmühle (FC Alanya und Juspo West) und auch den Platz an der Haedenkampstraße (Turngemeinde Essen-West und NK Croatia) überflüssig machen.

Dies jedoch sehen die Sportler anders. Besonders Günter Weirauch, Leiter der Fußballabteilung bei TGD, moniert eine Politik „über die Köpfe und Interessen der Vereine hinweg.“ Seinen Heimatverein sieht Weirauch übervorteilt -- und dies nicht zum ersten Mal. „Bereits zu Zeiten des Konjunkturpakets II wurde uns versprochen, unseren maroden Aschenplatz gegen Kunstrasen zu ersetzen. Wenn an der Bockmühle nichts passiert, sollte an der Haedenkampstraße investiert werden.“

Womit auch die tendenzielle Grundhaltung der Sportler umrissen wäre: Die Kicker wollen auf ihren angestammten Plätzen bleiben und dies aus gutem Grund. „Wir haben viele Eigenmittel und Schweiß in die Infrastruktur unserer Anlage investiert“, sagt Weirauch. „In das Vereinsheim, die Umkleiden und das gesamte Umfeld.“All dies müsse man bei Umzug in den Krupp-Park zurücklassen und dort erst wieder neu aufbauen. Auch Michael Casolla, Trainer und Kenner der TuRa 86, sieht das ähnlich: „Der Platz an der Serlostraße liegt mitten in einem Wohngebiet. Große Teile unserer Nachbarschaft, darunter auch viele Senioren, besuchen unsere Spiele. Ob dies noch der Fall ist, wenn wir umsiedeln, erscheint allerdings fraglich.“
Planungsrechtliche Probleme

Eine Bezirkssportanlage im Krupp-Park wirft jedoch noch weitere, planungsrechtliche Probleme auf: „Der gültige Bebauungsplan müsste geändert werden und erst eine Umwidmung erfolgen“, sagt Günter Weirauch und fragt: „Aber wie lange soll das Ganze dauern. Wir brauchen im Stadtteil Altendorf eine zeitnahe, adäquate Lösung, die keine mehrjährige Projektentwicklungsphase verlangt.“

Eine solche Lösung liegt für Weihrauch auf der Hand: „Ein neuer (Kunstrasen)-Platz für die TGD, eine neue Umkleide für TuRa, schon wäre allen geholfen.“ Die Sportanlage Haedenkampstraße könne langfristig den Bedarf in Altendorf decken, wenn man die Nachbarschaft mit einbezieht. „Der Wegfall des Bahndamms und die Schaffung des Niederfeldsees lassen Altendorf an die Sportanlage Hagenbecker Bahn heranrücken. Gemäß der Forderung des Sportdezernenten Andreas Bomheuer, „Aus zwei mach eins“, könnte man, so Weirauch, Juspo West und/oder Tura 86 an der Haedenkampstraße integrieren. „Alanya böte sich an, auf die Hagenbecker Bahn zu wechseln, da sie bereits jetzt viele Spieler aus diesem Bereich in ihren Reihen hat“, sagt Günter Weirauch. Alternativ könne man auch den SV Holsterhausen aufnehmen, wenn beide Plätze um einen Kleinplatz ergänzt würden. Dies wäre laut Weirauch an der Anlage auf der Haedenkampstraße auf der Seite der Turnhalle und an der Hagenbecker Bahn auf dem bereits vorhandenen Bolzplatz möglich. „All dies würde natürlich nur in Absprache mit den Vereinen gehen, da man sich auf einen gemeinsamen Trainings- und Spielbetrieb einigen müsste“, ergänzt Günter Weirauch sein Szenario.

Im Krupp-Park – so sieht es der rechtsgültige Bebauungsplan vor – sollen neun von zehn Hektar der Fläche in Teil 2 bewaldet werden, um einen ökologischen Ersatz für das Entwicklungsgebiets des gesamten Krupp-Gürtels zu schaffen. Diese Fläche entspricht in etwa der Größe von 18 Fußballplätzen. In diesem Waldgebiet sollen zudem Ruhezonen entstehen. Diese Zielsetzung sehen Kritiker durch die Planung einer Sportanlage akut gefährdet.
 
Michael Heiße
 
 
 

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